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27.02.2021 (Samstag)

Die Millionenbauern von Schöneberg. Auf den Spuren einer Familiengeschichte

13:00 - 15:00

Achtung: Der Rundgang ist verlegt auf den 22. Mai 2021

Stadtteilführung der VHS Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit der Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Lauscht man den heutigen Erzählungen der Schönebergerinnen und Schöneberger und fragt nach der historischen Entwicklung des Ortes, erfährt man sogleich die gesamte Geschichte von den einfachen Bauern, die in der Alt-Gemeinde durch Landverkäufe über Nacht zu Millionären wurden! Aber woher kamen sie und war dies der einzige Grund für den unermesslichen Reichtum? Folgt man den Aussagen der Geschichtsforschung, so muss es wohl eine Art Bodenreform zwischen den Jahren 1824 und 1841 gegeben haben. Dies zog einige besser gestellte Familien (aus heutiger Sicht würde man sie wohl Spekulanten nennen) in das noch ländliche Schöneberg. Kleine Spuren dieser Epoche findet man heute an vielen Orten, wie zum Beispiel im Rathaus Schöneberg oder auf dem Dorffriedhof und entlang der Hauptstraße. Im Jahre 1908 endete die Ära der Millionäre abrupt. Die Villa des wahrscheinlich reichsten der ''Millionenbauern'' wurde abgerissen und nur noch wenige Fotos aus dem privaten Besitz einer Nachfahrin lassen die einstige Größe eines Familienclans erahnen, dessen Aufstieg und Fall bis zum heutigen Tage Rätsel aufgibt. Die Führung nimmt Sie mit auf eine Spurensuche durch diese Familiengeschichte.

Treffpunkt für angemeldete Teilnehmende: am Eingangsportal des Rathauses Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz

Führung: Marita Filipowsky, Berliner Geschichtswerkstatt

Kursnr.: TS101.002F

Anmeldung ausschließlich bei der VHS. Darüber hinaus können Präsenzveranstaltungen nur unter Einhaltung des pandemiebedingten VHS Hygienekonzepts erfolgen. Details ebenfalls zu finden auf der Internetseite der VHS Tempelhof-Schöneberg

13.03.2021 (Samstag)

Vom Dorfkrug zum Prälat. Ein Spaziergang durch die Kulturgeschichte Schöneberger Gaststätten

13:00 - 15:30

Stadtteilführung der VHS Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit der Berliner Geschichtswerkstatt e.V.


Bevor die Berlinerinnen und Berliner Anfang des 19. Jahrhunderts den Grunewald für sich entdeckten, war Schönberg eines der beliebtesten Ausflugsziele, und das nicht nur an Sonntagen. Trotz Abwanderungstendenzen konnten sich einige Gaststätten auch weiterhin behaupten. Legendär war ''Der Schwarze Adler'' in der Hauptstraße mit einem 8.000 qm großen Saal. Der angrenzende Biergarten reichte über die Belziger Straße hinweg (die es in diesem Teilstück noch nicht gab) bis an die Apostel-Paulus-Kirche heran und bot ausreichend Platz für 10.000 Gartenstühle. Auch das Gasthaus ''Zum Helm'' war sehr beliebt, bis Dr. Levinstein die Gastwirtstochter heiratete und den Grundstein für eine später europaweit anerkannte Kurklinik legte. Unvergessen natürlich auch die Schlossbrauerei mit dem Prälaten (Biergarten), an dessen Stelle später der ''Neue Prälat'' entstand und der Versuch, mit ihm an alte Zeiten anzuknüpfen, bis auch die letzten Reste dieser Epoche verschwanden. Die Führung ''Vom Dorfkrug zum Prälat'' will noch einmal jene glanzvollen Zeiten aufleben lassen und führt zu ''mancherley Örtern, wo man Bier gebräuet und ausgeschenket''.

Treffpunkt für angemeldete Teilnehmende: Hauptstraße 46, vor der Dorfkirche Schöneberg

Führung: Marita Filipowsky, Berliner Geschichtswerkstatt

Kursnr.: TS101.004F

Anmeldung ausschließlich bei der VHS. Darüber hinaus können Präsenzveranstaltungen nur unter Einhaltung des pandemiebedingten VHS Hygienekonzepts erfolgen. Details ebenfalls zu finden auf der Internetseite der VHS Tempelhof-Schöneberg.

Über Spree und Landwehrkanal - eine musikalische Rundtour durch Berlin

19:00 - 22:00

am Mikrofon: Jürgen Karwelat

in Zusammenarbeit mit dem Internetsender rockradio.de
zu hören über www.rockradio.de, dort auf der Startseite rechts oben anklicken "jetzt hören..."

Die Berliner Geschichtswerkstatt führt seit 1983 Historische Stadtrundfahrten mit dem Schiff durch. Eine der Touren über Spree und Landwehrkanal hat den Titel "Wir machen Musik" und kommentiert die Strecke musikalisch. Die Radiosendung folgt der Tour der Berliner Geschichtswerkstatt. Musik über die Brücken, die passiert werden, über die Stadtteile, durch die das Schiff fährt, über Musiker und Komponisten, die an der Strecke gelebt oder gearbeitet haben, werden vorgestellt. Das Repertoire reicht von mittelalterlicher Musik über Klassik, Swing und Liedermacher bis Rock, Punk und Elektronik.