Alle Termine der Berliner Geschichtswerkstatt auf einen Blick

16.08.2020 (Sonntag)

Dampferfahren: Ab durch die Mitte

11:00 - 14:00

weitere Termine: 17.5.2020, 7.6.2020, 21.6.2020, 5.7.2020, 19.7.2020, 2.8.2020, 16.8.2020, 6,9.2020, 20.9.2020

Auf dieser Fahrt erkunden wir Geschichte und Gegenwart Berlins. Wir bieten einen Überblick von den Gründerzeitbauten um 1900 bis zur Wiederentdeckung der Berliner Innenstadt nach dem Mauerfall. Die „Kreuzberger Mischung“ und die Hausbesetzerbewegung sind ebenso Inhalt unserer Präsentation wie Zukunftskonzepte für die Industriespree. Wir erzählen aus dem Leben der Berlinerinnen und Berliner.

Erwachsene: 20 €

zu bestellen über:

telefonisch: 030 / 215 44 50

info@berliner-geschichtswerkstatt.de

in der Goltzstraße 49 in Schöneberg oder

direkt vor Abfahrt am Schiff "Blue Star" am Historischen Hafen, Märkischen Ufer Höhe Nr. 36

Dampferfahren: Mauergeschichte(n)

15:00 - 18:00

Vor 30 Jahren fiel die Berliner Mauer. 58 Jahre zuvor, am 13. August 1961 war sie errichtet worden. Sie hat die Stadt 28 Jahre, zwei Monate und 27 Tage geteilt. Mittlerweile ist eine Generation aufgewachsen, für die ein Berlin ohne Diktatur und Mauer wieder normal ist. Die Spuren der Teilung sind aber noch zu erkennen. Unsere Schiffstour führt an Orten vorbei, die die wechselvolle Geschichte des geteilten Berlins dokumentieren. Diese Fahrt entstand in Zusammenarbeit mit der Stasi-Unterlagen-Behörde. Tickets über Reservix (zuzüglich Vorverkaufsgebühren) oder unter Tel.: (030) 215 44 50.

Erwachsene: 20 €

zu bestellen über:

telefonisch: 030 / 215 44 50

info@berliner-geschichtswerkstatt.de

in der Goltzstraße 49 in Schöneberg oder

direkt vor Abfahrt am Schiff "Blue Star" am Historischen Hafen, Märkischen Ufer Höhe Nr. 36

06.09.2020 (Sonntag)

Dampferfahren: Ab durch die Mitte

11:00 - 14:00

weiterer Termin: 20.9.2020

Auf dieser Fahrt erkunden wir Geschichte und Gegenwart Berlins. Wir bieten einen Überblick von den Gründerzeitbauten um 1900 bis zur Wiederentdeckung der Berliner Innenstadt nach dem Mauerfall. Die „Kreuzberger Mischung“ und die Hausbesetzerbewegung sind ebenso Inhalt unserer Präsentation wie Zukunftskonzepte für die Industriespree. Wir erzählen aus dem Leben der Berlinerinnen und Berliner.

Erwachsene: 20 €

zu bestellen über:

telefonisch: 030 / 215 44 50

info@berliner-geschichtswerkstatt.de

in der Goltzstraße 49 in Schöneberg oder

direkt vor Abfahrt am Schiff "Blue Star" am Historischen Hafen, Märkischen Ufer Höhe Nr. 36

Dampferfahren: 100 Jahre Groß-Berlin

15:00 - 18:00

weiterer Termin: 17.5.2020

Auf dieser Fahrt erkunden wir Geschichte und Gegenwart Berlins. Wir bieten einen Überblick von den Gründerzeitbauten um 1900 bis zur Wiederentdeckung der Berliner Innenstadt nach dem Mauerfall. Die „Kreuzberger Mischung“ und die Hausbesetzerbewegung sind ebenso Inhalt unserer Präsentation wie Zukunftskonzepte für die Industriespree. Wir erzählen aus dem Leben der Berlinerinnen und Berliner.

Erwachsene: 20 €

zu bestellen über:

telefonisch: 030 / 215 44 50

info@berliner-geschichtswerkstatt.de

in der Goltzstraße 49 in Schöneberg oder

direkt vor Abfahrt am Schiff "Blue Star" am Historischen Hafen, Märkischen Ufer Höhe Nr. 36

14.09.2020 (Montag)

Werkstattgespräch 100 Jahre Groß-Berlin: Schönebergs Oberbürgermeister Dominicus und das Entstehen Groß-Berlins

19:00 - 21:00

Achtung: Wegen begrenzter Teilnehmerzahl bitte wir um Anmeldung unter info@berliner-geschichtswerkstatt.de oder unter der Telefonnummer 2154450.

Alexander Dominicus (1873-1945), Sozialreformer und Kommunalpolitiker aus Straßburg, wurde 1910 Oberbürgermeister der kreisfreien und wohlhabenden Stadt Schöneberg. Bald erkannte er die Unsinnigkeit der Konkurrenz unter den funktional stark verflochtenen Gemeinden im Umfeld von Berlin und befürwortete eine Vereinigung mit Berlin.

Im Jahr 1918 erarbeitete Dominicus, später Mitglied der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei, zusammen mit dem Schöneberger Stadtrat Dr. Lohmeyer die «Grundzüge zu einem Gesetz betreffend Bildung einer Gesamtgemeinde Gross-Berlin». Nach zähen parlamentarischen Auseinandersetzungen konnte Domenicus schließlich in einem Kompromiss seine Vorstellungen von kommunaler Selbstverwaltung im Wesentlichen durchsetzen.

 

Moderation: Dr. Andreas Bräutigam, Berliner Geschichtswerkstatt e. V.

Gast: Hauke Fehlberg, Projektleiter im schweizerischen Bundesamt für Straßen ASTRA

Ort: Berliner Geschichtswerkstatt, Goltzstr. 49 in Berlin Schöneberg

16.09.2020 (Mittwoch)

Von der Schöneberger Dorfaue zum Spittelmarkt Stadtbild, Kommerz und Verkehr um 1900 in alten Bildern

19:00 - 21:00

Vortrag von Hauke Fehlberg

An der Wende zum 20. Jahrhundert sind die südwestlichen Vororte Berlins vor allem über den StraßenzugHauptstraße, Potsdamer und Leipziger Straße an das Zentrum Berlins angeschlossen. Architektur, Verkehr und aufstrebender Handel zeigen damals, dass diese alte Achse ihre Blüte erlebt.

Während die Schöneberger Hauptstraßevon einer verlängerten Dorfauezum repräsentativen Zentrum einer reichen Großstadt wird, wandelt sich die Potsdamer Straße südlich des Landwehrkanals von einem Ort der Sommerfrische zu einer herrschaftlichen Wohngegend. Zum Potsdamer Platz hin wird sie nun Teil der City, der unter der Verkehrslast der einmündenden Straßenbahnenächzt.Der Potsdamer Bahnhof sorgt mit Fern-, Vorort- und U-Bahnverkehr zusätzlich für Menschenmassen, die zur Arbeit in die Geschäftsviertel oder zum Einkauf in die prachtvollen Warenhäuser in der Leipziger Straße strömen. An Staatsbauten und am etwas Luft verschaffenden Dönhoffplatz vorbei führt der Straßenzug durch die historischen Spittelkolonnaden zum damals wichtigen Umsteigeort Spittelmarkt.

Der Vortrag lädtdazu ein, mit historischen Bildern in die Zeit um 1900 zu springen, im Verkehr mitzuschwimmen und eine Vorstellung vom Straßenbild, dem Inneren und Äußeren der Warenhäuser und Cafés zu erhalten.

Laden der Berliner Geschichtswerkstatt, Goltzstraße 49, 10781 Berlin

Wegen beschränkter Platzzahl ist eine vorherige Anmeldung erforderlich:
info@berliner-geschichtswerkstatt.de oder 030 8927289

26.10.2020 (Montag)

Jedem ein warmes Brausebad einmal die Woche Eine Reise durch die Entwicklung der Berliner Bade- und Schwimmkultur

19:00 - 21:00

Mit Gründung des Berliner Vereins für Volksbäder 1873 begann eine Entwicklung, deren Blütezeit Anfang des 20. Jahrhunderts begann. Unter dem Motto: „Jedem ein warmes Brausebad einmal die Woche“ entstanden Volksbrausebäder und der Wille, dass das Erlernen der Schwimmkunst für jeden und jede möglich gemacht werden sollte. Der  Erste Weltkrieg unterbrach diese Entwicklung. Anfang der 1920er Jahre blühte die Idee wieder auf. Es brauchte allerdings noch bis in die 1950er Jahre, bis es zu einer regelrechten Explosion von Bäderbauprogrammen kam.

Gast: Bianca Tchinda, Schwimmerin, Betreiberin des schwimm-blog-berlin und Vorstand des Verbandes der Berliner Bäderbesucher e.V.

Moderation: Dr. Andreas Bräutigam, Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Ort: Berliner Geschichtswerkstatt, Goltzstr. 49 in Berlin Schöneberg

16.11.2020 (Montag)

Schnaps ist gut gegen Cholera Gutes Trinkwasser ist aber auf die Dauer besser

19:00 - 21:00

Früh schon wurde in Berlin die Abwasserbehandlung als lebensnotwendig erkannt. Nur so konnte die Versorgung mit sauberem Wasser gesichert werden, was für Hygiene und gesundheitliche Fürsorge wachsender Städte mindestens so wichtig war wie die Entsorgung festen Abfalls. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Stadt Berlin und dann später Groß-Berlin vor neue Herausforderungen auf diesem Gebiet gestellt, die nur durch die Installation einer Abwassersammlung und -reinigung zu lösen waren. Die Teilung Berlins nach dem 2. Weltkrieg hatte auch Auswirkungen auf die Abwasserbehandlung. Spannend zu erfahren, wie die Stadt diese Probleme meisterte bzw. wie sie bis auf den heutigen Tag damit umgeht.

Gast: Dr. Ludwig E. Gustafsson, Geologe

Moderation: Peter Lassau, Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Ort: Berliner Geschichtswerkstatt, Goltzstr. 49 in Berlin Schöneberg

30.11.2020 (Montag)

Nicht nur die Stadt, auch der Müllberg wächst Die Entwicklung zur öffentlichen Straßenreinigung und Müllbeseitigung

19:00 - 21:00

Die erste urkundlich erwähnte Regelung für die Straßenreinigung in Berlin stammt aus dem Jahr 1587. Erst 290  Jahre später, 1875, wurde das Straßenreinigungswesen eigen- ständiger Zweig der kommunalen Selbstverwaltung. Die Müllentsorgung war nach wie vor in privater Verantwortung der Hausbesitzer. Aber wohin mit dem Müll? Neben der Verfüllung von Kiesgruben und Feuchtgebieten und der Aufschüttung von Bahndämmen und Halden wurden bereits recht modern anmutende Versuche der Müllverbrennung und Müllverwertung in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts vollzogen. Sie erwiesen sich aus verschiedenen Gründen als unzureichend und für private Akteure nicht zu bewältigen. Bald nach der Bildung von Groß-Berlin sah sich die Stadt im öffentlichen Interesse gezwungen, ein einheitliches städtisches Straßenreinigungs- und Müllbeseitigungsunternehmen mit polizeilichem Benutzungszwang einzurichten.

Gast: Hans-Christoph Rieth, Vorsitzender des Vereins Saubere Zeiten e.V.

Moderation: Dr. Andreas Bräutigam, Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Ort: Berliner Geschichtswerkstatt, Goltzstr. 49 in Berlin Schöneberg