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Rundbrief 1, 2022 der Berliner Geschichtswerkstatt

Inhalt

Vorwort - Sonja Miltenberger S. 2
Einladung zur Mitgliederversammlung S. 3
Ein Überblick über das Leben von Alfred Davidsohn - Onur Mercan S. 4
8. März 2022, Drei starke Frauen in der Berliner Geschichtswerkstatt Louise Aston, Emma Ihrer, Katharina v. Kardorff-Oheimb - Peter Lassau, Gabriele Frydrych S. 11
150 Jahre Hildegard Wegscheider - Siegfried Heimann S. 17
Die Kinder von der Fischerinsel, eine Lesung mit Andreas Ulrich - Jürgen Karwelat S. 26
Auf zu neuen alten Ufern – zum Beispiel in den Westhafen - Jürgen Karwelat S. 29
Berlin-Kreuzberg - Ein Platz für Maria Gräfin von Maltzan - Jürgen Karwelat S. 31

 

Vorwort

Sonja Miltenberger

Diese Ausgabe unseres Rundbriefs steht ganz im Zeichen starker Frauen.
Von Louise Aston und Emma Ihrer über Katharina v. Kardorff-Oheimb, Hildegard Wegscheider bis hin zu Maria Gräfin von Maltzan – sie alle haben sich für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt und werden auf den nächsten Seiten vorgestellt bzw. geehrt.
Besonders erfreulich ist, dass unser Praktikant Onur Mercan die Arbeit von Martha Betat an der Biografie von Alfred Davidsohn fortgesetzt hat und nun eine Vorlage für ein Album vorliegt. Wir hoffen sehr, dass diese Arbeit Eingang findet in die Ausstellung „Wir waren Nachbarn“. Derzeit sind wir im Gespräch mit den Verantwortlichen dieser Ausstellung.
Die geplante Veranstaltungsreihe und Publikation zu unserem 40-jährigen Bestehen musste – wie bekannt – wegen der Pandemie im letzten Jahr ausfallen. Aber auch in diesem Jahr wird es schwierig unsere angedachten Termine einzuhalten, da unser Drittmittelantrag bei der Lottostiftung erst im Herbst in die Prüfung und evtl. Bewilligung geht. Aber wir sind guten Mutes.
Was uns seit mehr als zwei Monaten umtreibt, ist natürlich der Krieg in der Ukraine – genauer: der Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine. Ein schwieriges Thema, das trotz aller gesellschaftspolitischen und historischen Weitsicht, Einsicht und Umsicht nicht ohne starke Emotionen debattiert wird. So einig und gleichzeitig uneins waren wir schon lange nicht mehr. Aber genau deshalb müssen wir dran bleiben und miteinander reden.
Aus diesem Grund will ich noch einmal auf unsere Veranstaltung aufmerksam machen.
Montag, 16. Mai 19.00 Uhr Das Museum Karlshorst-Berlin im Spiegel der deutsch-russischen Beziehungen mit Dr. Jörg Morré, Leiter des Museums Karlshorst

 

Rundbrief 1, 2022 (pdf)