So, 13. Januar 2013 Kundgebung: Endlich "Rosa-Luxemburg-Steg"

01.12.2012 00:18

Geschafft: „Rosa-Luxemburg-Steg“

u.a. Lesung von Texten von und über Rosa Luxemburg

 

Erinnerung an den fast 30-jährigen Kampf für die Brückenbenennung

 

 

Zeit: 15 Uhr

Ort: Rosa-Luxemburg-Steg, Landwehrkanal,  zwischen Zoo und Tiergarten (Höhe Lichtensteinallee) 

 

 

Am 25. September 2012 wurde durch den Senator für Stadtentwicklung, Michael Müller, und Vorstandsmitglied der Berliner Geschichtswerkstatt, Jürgen Karwelat, die Fußgängerbrücke über den Landwehrkanal als „Rosa-Luxemburg-Steg“ benannt.

 

Damit kam ein jahrelanger Streit zwischen der Berliner Geschichtswerkstatt und der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zu einem guten Ende.

 

Vor mehr als 25 Jahren, am 18. März 1986, hatte die Berliner Geschichtswerkstatt mit gleichlautenden Schreiben an die vier im Westberliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien die Benennung der damals neu zu errichtenden Fußgängerbrücke über den  Landwehrkanal als „Rosa-Luxemburg-Brücke“ gefordert. Bei der Einweihung der Brücke am 23.Mai 1987 war der Verein mit einem eigenen Brückenschild erschienen und hatte dort auch ein Namenschild angebracht, das allerdings nach zwanzig Minuten von der Polizei entfernt wurde. Seitdem hat der Verein jedes Jahr zum Tag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht eine Gedenkveranstaltung mit symbolischer Brückenbenennung durchgeführt. Am 21. Februar 2002 fasste die Bezirksverordneten-versammlung Mitte auf Initiative der Berliner Geschichtswerkstatt einen entsprechenden Beschluss. 11 Jahre später folgte die für Verwaltung der Brücke zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung der Forderung der BVV-Mitte im Herbst 2012. Die Berliner Geschichtswerkstatt dankt Senator Michael Müller für seine Initiative.

 

Der Name von Rosa-Luxemburg wird sich jetzt an dieser Stelle auch auf dem Stadtplan wieder finden. Und das feiern wir mit einer Gedenkveranstaltung für Rosa Luxemburg.

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