Mo, 22. Oktober 2012 um 19.00 Uhr Werkstattgespräch mit Renate van Kampen

02.10.2012 17:08

Fast vergessen... Spuren eines jüdischen Lebens, Erinnerung  an Thekla Skorra.

Stolpersteine gibt es schon an vielen Orten in Deutschland und anderen europäischen Ländern. In Berlin sind mittlerweile ca. 3000 solcher Erinnerungssteine verlegt. Der in der Lietzenburger Straße 39 vor dem Gemeindehaus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche erinnert an Thekla Skorra, geb. 1866, eine jüdische Schriftstellerin, die 1943 in Theresienstadt starb und danach fast vergessen war. Sie wohnte dort fast 25 Jahre im Erdgeschoss des Seitenflügels.

 

Renate van Kampen, Studiendirektorin a.D. und Historikerin,  hat die Verlegung des Steins zum Anlass genommen, mit oft mühsamer Recherche die Spur des Lebens von Thekla Skorra aufzunehmen. In ihrem Buch berichtet sie über die Spurensuche und ihre Ergebnisse. Das Buch enthält dazu ein Werkverzeichnis und eine Auswahl von Texten von Thekla Skorra.

 

Nach Lesung ausgewählter Teile des Buchs diskutieren wir mit der Autorin über deren Motiv, das Buch zu schreiben und ihre Schwierigkeiten, den Lebensweg einer vergessenen deutschen Schriftstellerin nachzuzeichnen.

 

Montag, den 22. Oktober 2012 um 19.00 Uhr

Ort: Laden der Berliner Geschichtswerkstatt, Goltzstraße 49, Berlin-Schöneberg

U-Bahnstation Eisenacher Straße

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