Fr., 13.11. 2015 um 18 Uhr: Veranstaltung in Milicz/Polen „Unser jämmerlicher Zustand hätte ein Tier zum Weinen gebracht“

27.10.2015 12:31

Bürgermeister Piotr Lech, Milicz/Polen  lädt ein zu einer Veranstaltung gemeinsam mit der Berliner Geschichtswerkstatt

 

Freitag 13. November 2015 um 18 Uhr

im Kulturzentrum

56-300 Milicz

Piłsudskiego 14

 

 

 „Unser jämmerlicher Zustand hätte ein Tier zum Weinen gebracht“

Lesung und deutsch und polnisch


Die Geschichte der 3000 jüdischen Frauen in den KZ-Lagern Hochweiler/Wierzcowice, Birnbäumel/Gruszeczka und Kurzbach/Bukolowo in Schlesien am Ende

des Zweiten Weltkrieges 1945

 

Die deutschen  Nationalsozialisten hatten bis zum Kriegsende in ganz Europa etwa 1000 Konzentrations- und Nebenlager aufgebaut, daneben Vernichtungslager wie Auschwitz und Majdanek. Im Kreis Militsch, 60 Kilometer nördlich von Breslau, gab es zum Ende des Zweiten Weltkrieges drei Außenlager für jeweils 1000 Frauen des KZ- Groß-Rosen. Die Lager in Hochweiler, Birnbäumel und Kurzbach wurden erst im Oktober 1944 errichtet. Die Frauen mussten unter unmenschlichen Bedingungen Panzergräben ausheben und andere Befestigungsanlagen bauen. Ende Januar 1945 wurden sie in Todesmärschen nach Westen getrieben. Wenig erinnert heute an diese Orte. Einige Überlebende haben ihre Erlebnisse aufgeschrieben.

 

  • Wir wollen durch Lesungen aus den Büchern von Isabella Leitner, Zdenka Fantlova, Erica Fischer, Olga Horak und Trude Simonsohn an sie und all die anderen Namenlosen erinnern.

 

  • Mitwirkende: Elisabeth Abendroth, Autorin des Buches über Trude Simonsohn, und Andrea Rudorff, Autorin des Buchs „Frauen in den Außenlagern des Konzentrations-lagers Groß-Rosen“, in dem die drei Außenlager näher beschrieben

  • Moderation: Jürgen Karwelat, Berliner Geschichtswerkstatt

 

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien audfgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

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