Chronik des Vereins: 2000 bis 2009

2009

 

Werkstattgespräch

Im Laden der Berliner Geschichtswerkstatt fand ein Werkstattgespräch über die “Rote Insel“ statt.

Rundgang

Aufgrund der großen Resonanz erfolgten weitere Rundgänge über die „Rote Insel“.

Fotoausstellung

„Von Krenz zu Kohl. Der Berliner Mauerfall am 9. November 1989.“ Eine Fotoausstellung in den Räumen der Berliner Geschichtswerkstatt.

Stadtteilfest

In der Cheruskerstraße  auf der „Roten Insel“ wurde ein Stadtteilfest der Bürgerinitiative Gasometer veranstaltet. Die Geschichtswerkstatt beteiligte sich mit einem Bücherstand.

2008

 

Werkstattgespräch

„Wie starb Benno Ohnesorg? Der 2. Juni 1967“. In den Räumen der Berliner Geschichtswerkstatt fand eine Lesung mit Gespräch und Diashow mit dem Autor des Buches Uwe Soukup statt.

Laden

Der Laden in der Goltzstraße 49 in 10781 Berlin wurde von den Mitgliedern des Vereins renoviert und präsentiert sich jetzt im neuen Glanz.

Werkstattgespräch

Zur Erinnerung an den 9. November 1918 fand ein Werkstattgespräch statt. Es wurde aus dem Buch „Revolution im Wasserglas“ des US-amerikanischen Schriftstellers und Journalisten Ben Hecht gelesen.

Gedenkveranstaltung

Zum 40. Jahrestages des Attentates auf Rudi Dutschke, dem 11. April 1968, wurde eine von der Berliner Geschichtswerkstatt und den Bündnisgrünen Charlottenburg-Wilmersdorf angemeldete Gedenkveranstaltung durchgeführt.

„Schöneberg liest“

Im Rahmen der Veranstaltung „Schöneberg liest“, die 2. lange Nacht des Buches, wurde das Buchprojekt „Die Rote Insel“ in den Räumen der Berliner Geschichtswerkstatt vorgestellt.

„Die Rote Insel“

Neuauflage des Buches „Die Rote Insel. Berlin Schöneberg; Bruchstücke zu einer Stadtgeschichte.“ Reprint der 2. Auflage von 1989, mit neuemVorwort.

Rundgang

Einen Tag nach Auslieferung der Neuauflage des Buches „Die Rote Insel“ lud die Berliner Geschichtswerkstatt zu einem Rundgang über die „Rote Insel“ ein.

2007

 

Lichtenrade

Stolpersteine – Direkt vor der Haustür. Ein Zusammenschluss Lichtenrader Bürger, der u. a. die Geschichtswerkstatt Lichtenrade (Projektgruppe der Berliner Geschichtswerkstatt e. V.) angehören, hat ein Projekt initiiert, das die Stolpersteine (Ein Kunstprojekt für Europa von Gunter Demnig) nach Lichtenrade bringt. An 13 Lichtenrader Adressen werden Stolpersteine für insgesamt 34 Menschen verlegt, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.

Dampfergruppe

Bei einem Test der Berliner Zeitung, am 11.06.2009 veröffentlicht, wurden die Historischen Stadtrundfahrten mit dem Schiff der Berliner Geschichtswerkstatt unangefochtener Sieger unter den sechs getesteten Fahrten.

Platoprojekt

In dem internationalen Projekt „Dokumentation der Lebenszeugnisse ehemaliger Zwangs- und Sklavenarbeiter“  unter der Leitung von Alexander von Plato, zu dem auch die Berliner Geschichtswerkstatt einen Beitrag geleistet hat, sind bis Sommer 2006 rund 600 Interviews aus 72 Ländern zusammengetragen worden.

Ausstellung

„Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939-1945.“ Eine Ausstellung von 8. Mai bis 14. Oktober im Dokumentationszentrum Berlin-Schöneweide.

„Von Lodz nach Berlin“

Vier Zeugenportraits (103 min.) – Ein Gruppengespräch (37 min.). Ehemalige polnische ZwangsarbeiterInnen berichten. Die Projektgruppe NS-Zwangsarbeit hat unter der Leitung von Gisela Wenzel und mit Unterstützung der Heidehofstiftung Stuttgart eine DVD produziert, auf der ehemalige polnische ZwangsarbeiterInnen aus Lodz zu Wort kommen.

2006

 

Archiv

Weiterführung der LIDOS-Erfassung der Bibliothek. Aktivierung der Altbestände von Dokumenten der Zeitgeschichte und Erfassung der Bestände in LIDOS.

 

25 Jahre Geschichtswerkstatt – Wer hätte das gedacht? Zur Feier des Tages wurde eine Dampfertour mit Live-Band (Polkaholix), Tombola und geladenen Gästen veranstaltet.

Zwangsarbeit

Eröffnung des Dokumentationszentrums Berlin-Schöneweide im Herbst 2006.

Zwangsarbeit

Alle bereits in LIDOS erfassten Foto-Bestände der Zwangsarbeits-Dokumentation werden nach und nach in die EDV eingescannt und per Verknüpfung mit der LIDOS-Dokumentation verbunden, so dass bei der Recherche jedes Foto direkt am Bildschirm angesehen werden kann. Die Original-Fotos werden so geschont, da sie nicht mehr einzeln herausgesucht werden müssen.

Dampfergruppe

Neue Abfahrtsstelle der Historischen Stadtrundfahrten mit dem Schiff : am Paul-Löde-Ufer mitten im Regierungsviertel. Neu im Programm sind Abendfahrten unter dem Titel „Sunset in Berlin“.

2005

 

Projekttage in Niederschöneweide

Vom 25.01. – 27.01. fanden wieder Projekttage rund um Niederschöneweide statt. In gewohnter Art und Weise (und auf gewohnt hohem Niveau) wurde mit Jugendlichen verschiedener Nationalitäten und einer Besuchergruppe des Deutschen Bundestages gearbeitet, Führungen über das Gelände veranstaltet und Diskussionen geführt.

Lichtenrade

Im Mai lädt die Lichtenrader Projektgruppe zum Rundgang durch Lichtenrade. Für die Projektgruppe Lichtenrade wurden viele Mitschnitte von Interviews mit ehemaligen Zwangsarbeitern sowie jüdischen Bewohnern in Lichtenrade und Israel in der EDV erfasst und somit zu Papier gebracht. Zwecks Neu-Auflage des Buches „Direkt vor der Haustür“ wurde das gesamte Manuskript satzgerecht ebenfalls in Datei-Form gebracht.

BGW-Büro

Das Büro bekam im Jahr 2005 eine Modernisierung der gesamten EDV. Neue Computer und Software wurde angeschafft, Computer teilweise miteinander vernetzt.

Bibliothek

Die Präsenzbibliothek wird ab dem Jahr 2005 komplett umgebaut und neu und übersichtlicher organisiert. Alle Bücher werden nach und nach zur besseren Recherche in LIDOS erfasst.

Videoprojekt

Das erste Videoprojekt der BGW zusammen mit der Dokumentarfilmerin Babara Kasper wurde zum Abschluss gebracht. Aus den umfangreichen Zeitzeugen-Aufnahmen in Lodz aus dem Jahr 2004 sind 8 Einzelportraits entstanden, die als VHS – Kassetten vorliegen.

2004

 

Begegnungswoche

Die Projektgruppe Geschichtswerkstatt Lichtenrade feierte ihr 20-jähriges Bestehen. Dank der Förderung durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ konnte eine Begegnungswoche zwischen der Lichtenrader Gruppe, einem Zeitzeugen, der von 1943 – 1945 im KZ Außenlager in Lichtenrade inhaftiert war und verschiedenen Berliner Jugendgruppen finanziert werden. Im Zentrum standen Erinnerungsarbeit, Stadtrundfahrten und immer wieder Gespräche.

Mauern – Grenzen – Projektionen: „Niemand hat die Absicht, eine Festung Europa zu errichten“

Im August wurde auf dem Alexanderplatz die Berliner Mauer neu aufgebaut. Diese Kunstaktion des Instituts für Nomadologie und der BGW sollte daran erinnern, dass seit dem Fall der Berliner Mauer rund um das im Vertrag von Schengen definierte Europa neue Mauern gebaut worden sind, ob an der Straße von Gibraltar oder an der polnisch-ukrainischen Grenze. Rund um das Projekt fanden Vorträge statt, sowie eine Tagung in der OUBS, die von verschiedenen Initiativen getragen / veranstaltet wurden.

Dampfergruppe

Noch ein Jubiläum: am 09.05.2004 feierte die Dampfergruppe ihr 20-jähriges.

Zwangsarbeit

Erste Gespräche mit Zeitzeugen in Lódz zwecks eines Dokumentarfilmes werden im Juni und August geführt.

Gedenkveranstaltung Todestag v. Rudi Dutschke

Anlässlich des 25. Todestages hielt die Berliner Geschichtswerkstatt am Heilig Abend 2004 eine Gedenkveranstaltung am Ort des Attentats ab. Trotz der sehr ungewöhnlichen Zeit, Heilig Abend 14.00 – 14.30 war die Veranstaltung gut besucht. Es kamen ca. 70 Leute.

2003

 

„Der Warschauer Aufstand 1944 als Familiengeschichte“

Um an diesen Aufstand zu erinnern hat die Geschichtswerkstatt ein neues Projekt ins Leben gerufen. In seinem Zentrum stand eine Wanderausstellung, es wurden Zeitzeugengespräche geführt  und Begleitpublikationen erschienen.150.000 Frauen und Männer wurden damals nach der Kapitulation der Aufständischen ins „Reich“ verschleppt, etwa 60.000 von ihnen in Konzentrationslager verbracht und die übrigen als zivile Zwangsarbeiter eingesetzt.

Einweihung der Victor-Klemperer-Gedenktafel

In Kooperation mit der Gedenktafelkommission Mitte wurde am 11.02.03 die Gedenktafel für Victor Klemperer in der Weimarischen Straße 6a eingeweiht. Sie erinnert an den Linguistiker Klemperer, der durch seine Tagebücher aus der Zeit des Nationalsozialismus bekannt geworden war.

AEL Fehrbellin / Buchvorstellung

Im April stellte Cord Pagenstecher seine ersten Forschungsergebnisse zum Arbeitserziehungslager Fehrbellin vor. In dem Buch: Abgeschlossene Kapitel? Zur Geschichte der Konzentrationslager und der NS-Prozesse, wurden diese auch publiziert.

Erinnerung im Dialog zwischen drei Generationen

1997 begann die Zusammenarbeit zwischen der BGW und ehemaligen polnischen ZwangsarbeiterInnen in Lódz. Im Laufe der Jahre wurde die Zusammenarbeit mehr und mehr vertieft. Aus dieser fruchtbaren Beziehung gingen Ausstellungen und u.a. Kapitel des Buches: „Zwangsarbeit in Berlin 1940 – 1945. Erinnerungsberichte aus Polen, der Ukraine und Weissrussland“ hervor. Im Jahr 2003 folgte nun der Dialog zwischen drei Generationen in Lódz. An dieser 5-tägigen Begegnungsreise nahmen neben den ZwangsarbeiterInnen und Geschichtswerkstattsmitgliedern auch Schüler des Archenhold-Gymnasiums aus Treptow teil.

Projekttage in Niederschöneweide

Anlässlich der Projekttage auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers in Niederschöneweide hatte die Geschichtswerkstatt zwei ehemalige polnische Zwangsarbeiterinnen eingeladen. Gefördert wurde die Begegnungswoche von der Stuttgarter Stiftung für Bildung und Behindertenförderung.

2002

 

Zwangsarbeit

Erschließung der so genannten „Brüsseler Akten“ (Verzeichnis von Zwangsarbeiterlagern) und weiterer neuer Quellen zur NS-Zwangsarbeit. Im Februar beginnt die Ausstellungsreihe des Arbeitskreises Berliner Regionalmuseen, die von der Berliner Geschichtswerkstatt u.a. mit vielen Archivalien unterstützt wurde, in Prenzlauer Berg, Neukölln und Steglitz. Diese Ausstellung wandert im Laufe des Jahres nach Spandau, Köpenick und Schöneberg weiter. Teilnahme am Symposium „Regionale Forschung zur NS-Zwangsarbeit“, Referat und Internetpräsentation zum  Arbeitserziehungslager Fehrbellin.

„Ich sah den Namen Bosch“

Buchpremiere im Februar. Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in der Dreilinden Maschinenbau GmbH. Eine Dokumentation von Angela Martin. Im April folgt ein Vortrag in der Bosch-Rüstungsfabrik Dreilinden zum Thema Zwangsarbeit. Ebenfalls gehalten von Angela Martin. Am 28.05. stellt Angela Martin das zweisprachige Buch über polnische KZ-Häftlinge in Kleinmachnow in Warschau vor.

„Schöneweide“

Über das Jahr verteilt wurden wieder Führungen auf dem Gelände des letzten Berliner Zwangsarbeiterlagers veranstaltet. Unter anderem mit dem Kultursenator Thomas Flierl und einer Projektgruppe der UDK. Im Juli wurde das Sommerprogramm zur NS-Zwangsarbeit eröffnet. Hierbei handelte es sich um Ausstellungen, Rundgänge, Sommergespräche und Schülerprojekte auf dem Gelände des letzten Berliner Zwangsarbeiterlagers. Der Förderkreis für ein Dokumentations- und Begegnungszentrum zur NS-Zwangsarbeit tagt am 06.06. erstmals auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers in der Britzer Straße.

„Wir sind nicht zu verbieten“

Die Projektgruppe Lichtenrade organisierte Gedenkstättenfahrten zum ehemaligen KZ Sachsenhausen in Begleitung zweier Zeitzeugen im März und November. Ton-Dia-Show und Zeitzeugengespräch mit Gerda und Wolfgang Szepansky in Lichtenrade.

2001

 

„Schöneweide“

 Über das Jahr verteilt werden verschiedene Projekte in Niederschöneweide realisiert. Es beginnt mit der Anbringung einer provisorischen Gedenktafel gemeinsam mit der Antifa Treptow und den Grünen. Gefolgt von der Verwirklichung einer lange geforderten Einrichtung einer Koordinierungsstelle für Nachweisanfragen ehemaliger ZwangsarbeiterInnen durch einen Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses. Daraufhin beginnen die Gespräche zum geplanten Informationszentrum NS-Zwangsarbeit im letzten erhaltenen Zwangsarbeiterlager in Niederschöneweide. Im Mai gibt es einen Rundgang mit der Ortsgruppe der PDS und einer Zeitzeugin über das ’vergessene Lager’ in Niederschöneweide. Offizielle Einweihung einer Gedenktafel am letzten Berliner Zwangsarbeiterlager in Treptow-Schöneweide am 11.07. Erstes Treffen eines Initiativkreises für ein Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Schöneweide. Zwei Monate später nimmt der Initiativkreis seine Arbeit auf. Neue Forschungserkenntnisse zur Geschichte des Lagers in Schönweide werden vorgestellt. Am Tag des offenen Denkmals im September werden Rundgänge durchs Lager organisiert. Im November geht der Förderkreis unter www.zwangsarbeit-in-berlin.de online.

Zwangsarbeit

Auszeichnung für die Berliner Geschichtswerkstatt durch ehemalige polnische Zwangsarbeiter. In Anerkennung ihrer jahrelangen Dienste erhält Geschichtswerkstattsvorstandsmitglied Gisela Wenzel im August die Goldene Medaille des Verbandes der durch das Dritte Reich geschädigten Polen.Begegnung mit ukrainischen Zeitzeuginnen und Institutionen in Kiew vom 04. – 08.02. Stand auf dem Gewerkschaftsfest vor dem Roten Rathaus zusammen mit dem Interessenverband der Zwangsarbeiter. Diverse Aktionen innerhalb des Jahres zur Zwangsarbeiterthematik, z.B. Besuch der Jahrestagung des tschechischen Zwangsarbeiterverbandes in Zdár und der Besuch des Zwangsarbeiters Roman Melnyk in Berlin, der bei der Berliner Stadtreinigung arbeiten musste. Im September Stadtrundfahrt mit ehemaligen holländischen Zwangsarbeitern in Kooperation mit dem Projekt „Der Löffel meines Vaters“. Im November werden die ersten Forschungsergebnisse zum Arbeitserziehungslager Fehrbellin auf einer Tagung in Weimar vorgestellt.

Zwangsarbeit für die Kirche

Im Juni beginnt die Mitwirkung an der Ausstellung „Ostarbeiter in Berlin – Zwangsarbeit für die Kirche“, die im Haus der Kirche in Zehlendorf im November eröffnet wird. Fernerhin gab es zusammen mit der Berliner Initiative zur Erforschung der Zwangsarbeit ein Symposium (gemeinsam mit Heimatmuseum Neukölln, AG Zwangsarbeit der Evang. Kirche u.a.).

Zwangsarbeiterentschädigung

Lobbyarbeit für eine sofortige Entschädigung, Unterstützung verschiedener Aktivitäten zur Nachweisrecherche für ehemalige ZwangsarbeiterInnen, Teilnahme an verschiedenen Tagungen zu Details der Entschädigungsregelung, zur Nachweis-, Akten- und Forschungslage. Diese Arbeit schließt mit dem Aktionstag „Fünf nach Zwölf“ zur Entschädigung für NS-Zwangsarbeit.

2000

 

„Berliner Liste“

Veröffentlichung der Zusammenstellung 79 Berliner Firmen, die in mittelbarem oder unmittelbarem Zusammenhang mit Firmen stehen, die in der NS-Zeit Zwangsarbeiter/innen beschäftigten.

Gedenktafeln in der Joachimsthaler Straße

Auf Initiative der Geschichtswerkstatt erinnert das Bezirksamt Charlottenburg mit einer Gedenktafel am ehemaligen ALLIANZ-Gebäude in der Joachimsthaler Straße an 18 tschechische ZwangsarbeiterInnen aus Ostrava, die bei ihrem Arbeitseinsatz in der Technischen Nothilfe selbst Opfer des Bombenkrieges geworden sind. Besuch einer Delegation des tschechischen Verbandes der Totaleingesetzten.

Begegnung und Spurensuche

Ein umfangreiches Begegnungsprogramm mit 18 ehemaligen ZwangsarbeiterInnen aus Lodz (Polen) in Berlin. Die Begegnung wurde in einer zweisprachigen Broschüre und in einem Dokumentarfilm (von Wilma Pradetto) festgehalten. Im November gleichen Jahres Begegnung und Spurensuche mit zwei polnischen ehemaligen Zwangsarbeiterinnen in Rudow, Adlershof, Kreuzberg und Fehrbellin.

Zwangsarbeit

Enge Kooperation mit dem Ausstellungsverbund der Bezirksheimatmuseen zum Thema Zwangsarbeit.

Dampfergruppe

Analog zu „Frauen an der Spree“ erscheint ein Jahr später „Den Frauen nach. Ein Spaziergang am Landwehrkanal.“

Publikation

Aus den zugesandten Briefen ehemaliger Zwangsarbeiter/innen wird eine Auswahl unter dem Titel „Zwangsarbeit in Berlin 1940 – 1945. Erinnerungsberichte aus Polen, der Ukraine und Weißrussland“ veröffentlicht. Präsentation des Buches mit Zeitzeuginnen im Literaturhaus Berlin.

Entschädigungsdebatte

Vorstellung des Berliner Appells zur Zwangsarbeiterentschädigung anlässlich der Ausstellung „Ostarbeiterinnen“ in der Marienkirche in Berlin-Mitte. Zusätzlich wird am Tag der Verabschiedung des Stiftungsgesetzes im Deutschen Bundestag eine Ausstellung über Ostarbeiter im Roten Rathaus eröffnet. Dies ist eine Zusammenarbeit mit Maritschka Schubert und Kontakte e.V.

Schöneweide

Fernerhin findet von August bis September des Jahres die konzeptionelle Arbeit sowie Lobbyarbeit für ein Informations- und Dokumentationszentrum zur NS – Zwangsarbeit in Niederschöneweide statt.